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Wirtschaft – macht sonst keiner

Ein Podcast mit Sepp Schellhorn.

Kurz, prägnant und phrasenfrei. Ein Einblick in die unternehmerische Praxis, von einem, der Wirtschaft und Unternehmertum nicht nur vom Hören und Sagen kennt.

 

 

 

Folge 4: Während einige türkise Spezis offensichtlich einen exzellenten Zugang zu schneller Hilfe gefunden haben, lässt man erfolgreiche Unternehmerinnen im Regen stehen

 

Farangis Firoozian hatte bis März 2020 ein gut laufendes Unternehmen. Dann kam Corona und der Lockdown. Doch bis heute wird sie vom Staat im Stich gelassen.

Und sie geht ein ziemlich hohes Risiko ein um ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu retten: Sie hat ihre Wohnung aufgegeben, ihre Mutter das Elternhaus verkauft.

Koste es, was es wolle? Keiner wird zurück gelassen? Sepp Schellhorn im Gespräch mit einer Unternehmerin, die bis heute von Türkis-Grün im Stich gelassen wird.

 

Folge 3: Corona – und die Angst vor der zweiten Welle

 

Wir erleben hier gerade die größte PR-Show überhaupt: Von den durch die Bundesregierung großspurig ankündigten 65.000 Tests pro Woche österreichweit ist man derzeit meilenweit entfernt. Zudem sind einmalige Testungen völlig sinnlos. Wird nicht laufend getestet, ist das Gütesiegel nicht mehr als ein PR-Schmäh, der noch dazu im schlimmsten Fall die Gäste in falscher Sicherheit wiegt.

Was wir brauchen, ist eine neue Achtsamkeit und ein Sensibilisieren: Wie gehen wir mit dem Virus und mit der Situation um? Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass die Infektionszahlen steigen werden. Der dringend erforderliche Fahrplan, wie im Fall einer positiv-Testung im Betrieb vorzugehen ist, ist weiterhin nicht existent. Zudem fahren wir sehenden Auges in die kalte Jahreszeit und mit dem Herbst kommt auch die Influenza. Hier bedarf es rasch eines Fahrplans und der Umsetzung der geforderten Freeze-Lösung. 

Sepp Schellhorn spricht in Folge 3 des Podcast außerdem über die Ankündigungspolitik der Tourismusministerin und des WK Präsidenten, die Mehrwertsteuer-Senkung – von der die Nachtgastronomie übrigens gar nichts hat -, darüber, dass die gesamte Reisebürobranche nach wie vor im Stich gelassen wird und warum der Neustartbonus ein riesiger Murks ist.

 

Folge 2: Finanzminister Blümel hat Ovid gelesen aber Covid nicht verstanden

 

Im Tourismusland Österreich wird jetzt das Schnitzel steuerlich begünstigt, aber die Übernachtung nicht. Ein Rettungspaket für den Tourismus sieht anders aus. Bei der Regierungsklausur wurde ein großer Wurf angekündigt, tiefschwarze Klientelpolitik für Bauern kam heraus.

Man darf an der Stelle den Lobbyorganisationen Bauernbund und Landwirtschaftskammer gratulieren. Schön für die Bauern, währenddessen geht den Unternehmen die Luft aus. Aber für KMUs interessiert sich die Regierung leider nicht. Und während sich die Regierung beim eigenen Versagen wegdrückt, schiebt Bundeskanzler Sebastian Kurz den Unternehmerinnen und Unternehmern die Schuld in die Schuhe, indem er suggeriert, dass Unternehmerinnen und Unternehmer am Ausfüllen der Formulare scheitern.

Das sagt ein Kanzler, der – so wie Finanzminister Blümel und Tourismusministerin Köstinger – noch keinen einzigen Tag in der Privatwirtschaft verbracht hat. Es gibt aber auch Hoffnung, in Folge 2 stellt Sepp Schellhorn sein Maßnahmenpaket für den Tourismus vor.

 

Folge 1: Rettungsflops statt Rettungsschirme plus Schellhorns Fazit zur Regierungsklausur

 

Freuen Sie sich auf Folge 1: „Koste es, was es wolle“ wurde vom Kanzler versprochen, ein Murks kam dabei heraus. Neue Hilfsfonds wurden angekündigt, tiefschwarze Klientelpolitik für Bauern, Förster und Pensionisten das Resultat.

Der Borkenkäfer war der Regierung wichtiger als der Tourismus. Die marode AUA wurde schnell gerettet, während man KMUs im Regen stehen lässt. Während WK-Präsident Harald Mahrer mit einer Doppelmagnumflasche im Gourmet-Magazin falstaff posiert, schickt man die Antragsteller/innen des Härtefonds auf eine bürokratische Ochsentour.

Sepp Schellhorn über Rettungsflops statt Rettungsschirme und was dabei herauskommt, wenn uns Menschen, die direkt vom Jugendzimmer auf die Regierungsbank gewechselt sind, durch die Krise führen.