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EPUs IN DER KRISE: „HILFE ZUR SELBSTHILFE“ ODER „IRGENDJEMAND BEKOMMT KILOMETERGELD FÜR DIESE PRAXISFERNE”

Sepp Schellhorn   24.03.2021

Im Zivilberuf ist Sonja Lauterbach Unternehmensberaterin und hat sich auf gehirngerechte Strategieentwicklung und Kommunikation spezialisiert. Ihrem Kundenkreis geschuldet war sie bereits sehr früh von der Pandemie betroffen, erste Absagen flatterten Anfang Jänner 2020 ins Haus und Mitte Februar war klar, dass sie 2020 keinen einzigen Auftrag haben würde. Dieser Umstand hat Sie zur „Stimme der EPUler“ werden lassen: Sie gründete die Facebook-Gruppe “EPU Österreich”, welche mittlerweile über 9000 Mitglieder zählt.

Sonja Lauterbach leistet Hilfe zur Selbsthilfe, ohne sich dabei jedoch emotional zu sehr zu verstricken, da „dies das Denken blockiert“ wie sie selber sagt.

Knapp 500.000 EPUs zählt Österreich. Wie wird dies nach Ende der Pandemie aussehen? Warum macht es so einen enormen Unterschied für EPUs, in welcher Lebensphase sie sich gerade befinden – ob sie kurz vor der Pension oder am Anfang der Berufstätigkeit stehen? Wie sieht Lauterbachs Blick in die Zukunft aus? Wird man den Umgang mit dem Virus und den Mutanten gelernt haben?

In dieser Podcast-Folge sprechen Sepp Schellhorn und Sonja Lauterbach über die größten Schnitzer bei den Wirtschaftshilfen, die praxisferne von Türkis-Grün und das konzeptlose Aufsetzen von einzelnen Hilfstöpfen.