Größter Wirtschaftseinbruch seit Zweitem Weltkrieg

Auf die Verheißung des Kanzlers von „koste es, was es wolle“ folgte ein Murks, und im 24-Stunden-Takt werden neue Regeln präsentiert. Kein Betrieb kann so überleben. Tourismus und die Gastronomie erlitten im Sommer einen herben Rückgang, die Nächtigungen gingen im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel zurück. Für die Gesamtwirtschaft sieht es ebenfalls düster aus. Nach dem Lockdown brach die Wirtschaftsleistung in den Folgemonaten um 14,3 Prozent ein. Das ist der kräftigste Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg.

Regierung spielt mit uns Hü-Hott.

Für die Unternehmen werfen der Zick-Zack-Kurs des Kanzlers, das Corona-Ampel-Chaos und die Reisewarnungen existenzielle Fragen auf, ohne dass die Regierung einen Rettungsschirm spannt. Schnelle, unbürokratische Hilfe wurde uns versprochen. Doch Monate nach dem Lockdown kommt die Hilfe nicht an. Der Fixkostenzuschuss ist eine Beschäftigungstherapie für Steuerberater. Blümel sitzt auf zwölf Milliarden Euro, von denen nicht einmal 300 Millionen geflossen sind. Und damit sich ja niemand etwas erschwindelt, wurden die bürokratischen Hürden so hochgelegt, dass gar keine Hilfe mehr ankommt.
Das ist kein Rettungspaket, das ist Sterbebegleitung.

Wir brauchen eine Freeze-Lösung, die jene Betriebe unter einen Rettungsschirm stellt, deren Geschäftsmodell verunmöglicht wurde. Das bedeutet das komplette Aussetzen von Kreditraten, Zinszahlungen und Steuern. Stundungen sind zu streichen. Betriebe, die bereits überwiesen haben, bekommen die Mittel retour. Für alle neuen Jobs sollen im ersten Jahr die Lohnnebenkosten entfallen – damit wäre ein Jobimpuls garantiert.
Die ÖVP wurde zur Klientelpartei für Bauern, Pensionisten und Beamte.
Der Wirtschaftsbund kümmert sich um die Karriere von Harald Mahrer.

Ich kümmere mich um Ihre Anliegen!
Ihr Sepp Schellhorn